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  • Zum Stern

    Zum Stern droben am Firmament
    Führt ein Weg, der ist so lange –
    Vieltausend Jahr brauchte sein Licht,
    Dass es zu uns gelange.

    Es mag gar sein, dass er verlosch,
    Unterwegs durch Himmelsweiten,
    Doch konnt sein Strahl noch eben jetzt
    Leuchtend den Blick uns leiten.

    Das Bild des Sterns, der längst verging,
    Sacht schwebt’s durch blauen Schimmer,
    War da – und hat sich nicht gezeigt,
    Heut sehn wir’s – und ’s ist nimmer.

    Gerad so, wenn in tiefer Nacht
    Unsre Sehnsucht ging zugrunde:
    Der längst verloschnen Liebe Licht
    Erreicht uns noch zur Stunde.

     

    Traducere de Alfred W. Tüting