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  • Der See

    Auf dem blauen See im Walde
    Schweben gelbe Wasserrosen,
    Waehrend hell die Wellen kraeuseln,
    Bebend einen Kahn umkosen.

    Und ich wandle an dem Ufer,
    Harre lauschend und verschwiegen,
    Dass sie jaeh dem Schilf entsteige,
    Sich an meine Brust zu schmiegen,

    Dass ins kleine Boot wir springen,
    Wo um uns die Wasser lallen,
    Bis das Steuer ich verliere
    Und die Ruder mir entfallen;

    Dass wir gleitend fliehn, vom milden
    Mond verzueckt, in Zaubertraeume –
    Windhauch rausche sacht im Schilfe,
    Wellensang uns zart umschaeume! –

    Doch sie kommt nicht – und ich seufze
    Fruchtloß, meinem Gram ergeben,
    Einsam an dem blauen Weiher,
    Wo die Wasserrosen schweben.

    (Tradus de Zoltan Franyo)